Zeitung Heute : Praktische Nachbarschaft

Wo könnte das Studium spannender sein als in Adlershof?

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Zum Studieren raus nach Adlershof? Hardy Rudolf Schmitz, Geschäftsführer der WISTAManagement GmbH, der Betreibergesellschaft des Wissenschafts- und Technologieparks Berlin Adlershof, stellt einen Campus vor, der seinesgleichen sucht.

Wenn mich jemand heute fragt, ob es richtig war zu studieren, kann ich die Frage mit einem klaren „Ja“ beantworten. Ich habe Elektrotechnik studiert und dann noch ein wirtschaftswissenschaftliches Aufbaustudium nachgeschoben. Doch ich habe nicht als konstruierender, entwickelnder Elektroingenieur gearbeitet, sondern als Unternehmensberater, als Angestellter in einem internationalen Unternehmen, als Unternehmer, schließlich als Geschäftsführer der für Adlershof verantwortlichen Betreibergesellschaft. Ein Studium öffnet viele Wege.

Wer sein Studium ernst nimmt, taucht in die von ihm gewählte Materie sehr tief ein und befriedigt damit sein Erkenntnisinteresse. Das tut dem Selbstbewusstsein gut: Man erfährt, dass man in der Lage ist, schwierigen Stoff geistig zu durchdringen. Und um noch mehr geht es im Studium: Es geht darum zu lernen, wie man wissenschaftlich arbeitet. Man lernt zu strukturieren, zu gliedern, zu sortieren, abzuschätzen. Was ist wichtig, was weniger? Natürlich hilft das später im Leben, gleich welchen Beruf man wählt.

Umfeld der Besten

Der Vorteil von Adlershof ist dabei die Nähe zur Praxis, vor allen Dingen zu Personen, die herausfordern, mitziehen, antreiben und Orientierung bieten. Wer das Glück hat, schon in frühen Jahren eindeutig zu wissen, wohin die Begabungen und Interessen einmal führen, der sollte sich ein herausforderndes Umfeld der Besten suchen und möglichst kraftvoll eintauchen.

Aber auch der, der am Studienanfang noch nicht ganz sicher ist, ob die Fachwahl richtig ist, profitiert von Adlershof: Gerade für ihn ist es wichtig, sich eine Umgebung zu suchen, an der man sich vielfältig ausprobieren kann. Holen Sie sich das Beste aus dem Elfenbeinturm der Wissenschaft – und orientieren Sie sich an der Praxis.

Wo sonst ginge das so gut wie in Adlershof? Hier gedeiht universitäre Wissenschaft neben außeruniversitären Instituten und einer Vielzahl innovativer Unternehmen – Unternehmen, die das in Produkte umsetzen, was sich die Wissenschaftler nebenan gerade ausgedacht haben.

Die naturwissenschaftlichen Institute der Humboldt-Universität zu Berlin haben mit Deutschlands größtem Wissenschafts- und Technologiepark einen Campus erhalten, der seinesgleichen sucht. In Adlershof werden demnächst 7000 Studenten studieren. Und gleich nebenan arbeiten in zwölf außeruniversitären Instituten schon jetzt 350 Menschen, in den innovativen Unternehmen rund 5400. Eine interessante Nachbarschaft! Wo sonst findet man exzellente Wissenschaftler in „walking distance“ zu erfolgreichen Unternehmern – die denkbar beste Gründungsunterstützung.

An den Studenten interessiert

Natürlich funktioniert das selbst in Adlershof nicht ganz von alleine. Eigeninitiative ist auch hier gefordert. Aber die neue Universitätsstadt hält einzigartige fachliche und persönliche Netzwerke bereit, zu denen auch die Studenten während ihres Studiums Zugang gewinnen können.

Nicht nur die Betreibergesellschaft der Stadt für Wirtschaft, Wissenschaft und Medien haben auf die Studenten gewartet und freuen uns, dass sie jetzt da sind. Zugleich möchte ich den Studierenden empfehlen: Schauen Sie sich um. Sprechen Sie mit uns, fragen Sie uns. Nutzen Sie die Chancen, die sich Ihnen hier bieten. Die Unternehmen sind sehr an Ihnen interessiert.

Ich bin sicher, dass mancher seine Zweifel am Sinn eines Studiums verliert, wenn er erkennt welche Perspektiven sich für Studium und Beruf hier ergeben. Ein erheblicher Teil der Unternehmen ist von Wissenschaftlern gegründet worden. Die meisten davon sind promoviert, etliche sind Professoren. Sie waren es, die den wirtschaftlichen Erfolg von Adlershof mitbegründet haben.

Der Campus Adlershof im Internet:

www.adlershof.de

www.hu-berlin.de /hu/adlershof www.wista.de

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