Zeitung Heute : Raclette, Alphörner und „Suicidal Yodels“ Wo der 1. August in Berlin noch gefeiert wird

Foto: Promo/Nici Jost
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An die Geburtsstunde der Schweiz vor nunmehr 719 Jahren erinnert der 1. August, den die Eidgenossen alljährlich mit Höhenfeuern und Feuerwerken begehen. In Berlin wird ebenfalls gefeiert – und das nicht nur in der Botschaft. Auch andernorts gibt es Kunst, Kultur und Kulinarisches im Zeichen der rot-weißen Flagge.

Im Radialsystem V – herrlich gelegen am Spreeufer, in der Nähe des Ostbahnhofs – kann man in diesem Jahr schon zum dritten Mal das Festival „Schweizgenössisch“ besuchen. Heute abend treten dort um 20 Uhr die Jodelartistin Erika Stucky mit ihrem Programm „Suicidal Yodels“ und das Alphornbläser-Quartett „Hornroh“ auf. Zum Familienbrunch am morgigen Sonntag von zehn bis 14 Uhr spielen dann das Schweizer Oktett – acht Virtuosen und Solisten aus den Orchestern von Zürich und Basel – und der Geiger Adam Taubitz mit seiner Band. Ihr Programm für den 1. August: Gipsy- Swing und freie Improvisationen Schweizer Volksliedern (www.radialsystem.de, Telefon 030/288 788 588).

In der Malzfabrik in Schöneberg wird heute ab 16 Uhr mit dem „Schwiiztag“ in den 1. August hineingefeiert. Unter dem Motto „Mir bringät äs Stückli Schwiiz uf Berlin!“ verwandelt sich das denkmalgeschützte Areal an der Bessemerstraße für einen Tag und eine Nacht in eine „Schweizer Enklave auf deutschem Boden“ mit Raclette, Musik, einer Ausstellung, einer Lesung und DJ’s ab Mitternacht (www.malzfabrik.de, Telefon 030/755 12 48 00). Tsp

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