Zeitung Heute : Reden von gestern

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Im Mai 2001 nach seiner Wahl zum FDPParteichef unterstrich Guido Westerwelle seinen Führungsanspruch mit markigen Worten: „Auf jedem Schiff, das dampft und segelt, gibt es einen, der die Sache regelt - und das bin ich. (…) Ich muss die Partei aus eigener Kraft führen und darf mir deshalb nicht auf der Nase herumtanzen lassen. (…) Im Blick auf seinen damaligen Vize Möllemann gab er sich selbstbewusst: „Ein Starker kann einen anderen Starken neben sich haben.“

Zu den illegalen Spenden in der Union sagte Westerwelle, diese seien „eine Tragödie für das Ansehen der demokratischen Institutionen“ und „ein Schaden für die politische Kultur.“ Er sei „überhaupt nicht glücklich über den Umgang der CDU-Führung mit dem leidigen Spendenskandal“. Dagegen sei im Finanzwesen der Freien Demokraten alles in Ordnung. Man habe aus den Parteispendenskandalen der 80er Jahre gelernt und halte sich konsequent an die Gesetze. Tsp

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