Zeitung Heute : Reifenrath mit Sonderpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet

Mit dem Theodor-Wolff-Preis, der von den deutschen Zeitungen verliehen wird, sind in diesem Jahr acht Journalisten ausgezeichnet worden. Der scheidende Chefredakteur der "Frankfurter Rundschau", Roderich Reifenrath, wurde von der Jury mit einem Sonderpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet, wie der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) mitteilte. Reifenrath habe seiner Zeitung als liberale Stimme auf nationaler und internationaler Bühne Gehör verschafft, urteilte die Jury.

Franziska Augstein erhielt den mit 11000 Mark dotierten Preis in der Kategorie "Essayistischer Journalismus" für ihren Beitrag "Kauere dich, dass du nicht treffbar bist" ("Frankfurter Allgemeine Zeitung"). Augstein habe darin sprachlich brillant das politische Selbstverständnis des Schriftstellers Martin Walser analysiert. Die mit je 9000 Mark dotierten Preise in der Sparte "Allgemeines" gingen an Evelyn Roll für ihre Reportagen "Ganz neue Größen" ("Süddeutsche Zeitung"), Ullrich Fichtner für seinen Artikel "Die verlorene Ehre des Friedrich B." ("Frankfurter Rundschau") sowie Jutta Voigt für "Großes, fettes Puddingland" ("Die Woche"). Hans Kratzer ("Erdinger Neueste Nachrichten"), Andreas Dörr ("Reutlinger General-Anzeiger") und Mario Vigl ("Badische Zeitung") bekommen den Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie "Lokales".

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