Zeitung Heute : Reise der Woche: Tipps zum Amazonas

Beste Reisezeit: zwischen Juni und Dezember (außerhalb der fünfmonatigen Regenzeit). Die niederschlagsreichsten Monate sind März bis Mai. Im Juni ist der Wasserpegel des Amazonas am höchsten, August bis Oktober am niedrigsten. Die Differenz zwischen Hoch- und Niedrigwasser beträgt üblicherweise zwischen zehn und 15 Metern. Einreise: Bei der Einreise nach Peru erhalten deutsche Staatsbürger mit Reisepass ein 90-Tage-Touristenvisum. In Brasilien ist ein gültiges Zertifikat der Gelbfieberschutzimpfung Pflicht. An der Grenze erhält man bei Vorlage des internationalen Impfausweises eine 30-tägige Aufenthaltserlaubnis für Brasilien. Anreise: Täglich gibt es mehrere Flüge von Lima (Peru) nach Iquitos und zurück mit TANS oder Aero Continente. Die Kosten für ein einfaches Ticket liegen bei rund 120 Mark (200 Soles). Unterkunft: In Iquitos findet man leicht ein kleines Hotel ab zehn Mark. Bei Backpackern ist das saubere Hostal Alfert (Telefon: 23 41 05), Calle Saenz, beliebt. Höheren Ansprüchen wie TV, Telefon, Klimaanlage und privatem Bad wird das Hostal Amazonas (Telefon: 23 20 15) an der Plaza de Armas gerecht, Einzelzimmer ab 60 Mark. In Manaus finden sich ebenfalls problemlos Hotels in allen Preislagen (ab zehn Mark). Die Hospedaria de Turismo 10 de Julho (Telefon: 232 62 80), Rua 10 de Julho 679, nahe dem Opernhaus bietet hübsche Doppelzimmer ab 40 Mark. Geld: Der peruanische Nuevo Sol ist eine der stabileren Währungen in Südamerika. Zur Zeit tauscht man 1,60 Soles für eine Mark. Der brasilianische Real unterliegt größten Schwankungen und steht momentan bei rund einer Mark. Der US-Dollar dient quasi als Parallelwährung. Gesundheit: Für die Fahrt auf dem Amazonas benötigt man momentan keine besonderen Impfungen oder Prophylaxen. Malaria herrscht nicht vor. Bei einer geführten Tour ins Innere des Regenwaldes ist eine Malariaprophylaxe jedoch zu empfehlen. Nach Brasilien kann man nur mit einem gültigen Nachweis der Gelbfieberimpfung einreisen. Vor Antritt der Reise sollte man sich unbedingt über die Situation im Reisegebiet beim Tropeninstitut oder einer Bundesbehörde informieren. Kleidung und Zubehör: Tagsüber leichte Baumwollkleidung sowie eine Regenjacke. Eine Hängematte als Schlafgelegenheit und eine leichte Decke für kühlere Nächte an Bord (beides in Iquitos für je rund 15 Mark zu kaufen). Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel gegen die intensive Sonneneinstrahlung. Literatur: Alexander von Humboldt: Vom Orinoko zum Amazonas, Heinrich Albert Verlag, 1995. Lutz Herbert: Auf dem Amazonas. Frederking & Thaler, 1999. Lonely Planet: Peru. In der exzellenten Reihe von Reiseführern in Englisch ist auch der Band "Brasil" erschienen. Urwaldtouren: Mehrtägige, geführte Touren in den tieferen Dschungel sind ab Iquitos, Peru, oder Manaus, Brasilien, möglich. Iquitos ist empfehlenswerter, da der dichte Regenwald von hier aus schneller zu erreichen ist. Agenturen vor Ort (oder in Lima) bieten Exkursionen von etwa 100 Mark pro Tag (Verhandlungsbasis) an, je nach Komfort und Distanz, inklusive Unterkunft, Transport und Verpflegung. Die Führungen sind in spanischer oder englischer Sprache. Auskunft: Generalkonsulat von Peru, Rossmarkt 14, 60311 Frankfurt am Main; Telefonnummer: 069/1330926, Fax: 069/295740; E-Mail-Adresse: postmaster@promperu.gob.pe ; im Internet unter: www.rcp.net.pe/promperu Bahiatursa , Deutschland-Repräsentanz, Bierstadter Straße 5, 65189 Wiesbaden; Telefon: 06 11/300015, Fax: 0611/373557; E-Mail: hjbusch@arcormail.d e

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