Zeitung Heute : Reise nach Jerusalem

Studenten der EFB fahren in den Nahen Osten

Eine beliebte Krankheit unter Studierenden ist das Reisefieber. Den Rucksack packen, die Tür zum Studienzimmer verschließen und für einige Wochen dem Fernweh nachgeben: An der Evangelischen Fachhochschule Berlin (EFB) gehört das zum Programm. Zuletzt bereisten 25 Studierende und Absolventen des Studiengangs Religionspädagogik für 14 Tage Syrien, Jordanien – und das heilige Land Israel. „Solche Studienreisen tragen dazu bei, einen Blick über den Tellerrand zu werfen“, sagt EFB-Rektorin Angelika Thol-Hauke. „Für die Examenskandidaten bereiten die Fahrten außerdem auf den Berufseinstieg vor.“ Auf Menschen zugehen, Vorurteile überprüfen und manchmal auch revidieren: Für die Studierenden ist das eine wichtige Erfahrung. „Israel kannte ich bislang nur aus biblischen Texten“, scherzt eine Studentin. „Wie blühend die Landschaft ist – das konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen.“ Auch die Unterschiede zwischen christlichen Religionsgemeinschaften in Jerusalem und in Berlin waren erheblich. „Wichtig ist, Sensibilität für solche Unterschiede zu entwickeln – auch für die künftige berufliche Tätigkeit“, meint Rektorin Thol-Hauke. phe

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