Zeitung Heute : Reisebranche blickt mit Optimismus in die Zukunft

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"Besonnenheit, Flexibilität und ein noch stärkeres Eingehen auf Kundenwünsche", fordert der Präsident des Deutschen Reisebüro und Reiseveranstalter Verbandes (DRV), Klaus Laepple, von den Reisemittlern im Land. Leicht gesagt in Zeiten, wenn Kunden eher den Weg ins Reisebüro finden, weil sie eine Reise stornieren statt buchen wollen. Einer Umfrage unter Reisebüros zufolge führen denn auch die Terroranschläge in den USA mit 68 Prozent die Liste der meist genannten Gefahren für die wirtschaftliche Situation der Reisemittler an, Internet und Verkaufsfernsehen folgen mit 21 Prozent vor der allgemeinen Wirtschaftslage mit 18.

Trotz solcher Bedrohungen, so Laepple auf der jüngsten DRV-Jahrestagung in Leipzig, belege die Umfrage, dass die deutschen Reisebüros ihre wirtschaftliche Situation "erstaunlich positiv" beurteilten: 43 Prozent schätzen ihre Lage als "gut", nur 14,8 Prozent als "schlecht" ein. Dass die Reisemittler nicht schlecht dastünden, belege auch der Vergleich der Sommersaison 2001 mit der des Vorjahres. Insgesamt 58 Prozent der Büros gaben höhere Teilnehmerzahlen an.

"Wir haben also Anlass zu realistischem Optimismus", stellt Laepple fest. Im Gegensatz zum Golfkrieg sei das touristische Geschäftsjahr 2000 / 01 (31. Oktober) branchenweit mit einem deutlichen Plus zu Ende gegangen. Dies sei dem Umstand zu verdanken, dass das Gros der "touristischen Ernte" bereits vor dem 11. September eingefahren worden sei. "Die Urlaubslust ist ungebrochen", versichert der DRV-Präsident.

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