Zeitung Heute : Renate Schmidt, Ministerin

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

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WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Ausgeschlafen sein,

Sonnenschein, einen fröhlichen Mann.

2. An meiner Familie: Ihren Zusammenhalt.

3. An Familienpolitik: Dass es um das Wichtigste

überhaupt, um die Kinder geht.

4. An Müttern: Dass sie wissen, dass das größte Glück ist, andere glücklich zu machen.

5. An Vätern: Wenn sie auch wieder aufräumen,

nachdem sie gekocht haben.

6. An Eltern: Ihre uneigennützige Liebe.

7. An Kindern: Ihre Neugier aufs Leben.

8. An Rot-Grün: Rot-Grün hat Deutschland weltoffener gemacht und überfällige Reformen eingeleitet.

9. An meinem Leben: Dass es bisher vielfältig, bunt,

arbeitsreich und überwiegend gut war.

10. Ein Satz, den ich gerne öfter hören würde:

Ich wünsche mir mindestens drei Kinder.

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Regen, Dunkelheit und wissen, dass man allein frühstücken muss.

2. Zu Hause: Unordnung, Fensterputzen.

3. An meiner Arbeit: Gremiensitzungen.

5. An Familienpolitik: Dumme-Rabenmutter-

versus Nur-Hausfrau-Diskussion.

6. An Müttern: Dass manche glauben, so wie sie leben, müssten alle anderen auch leben.

7. An Vätern: Wenn sie mit Abwesenheit glänzen,

sobald es mit den Kindern schwierig wird.

8. An Eltern: Gleichgültigkeit und Gewalt.

9. An Kindern: Verzogenheit.

10. An Deutschland: Den grassierenden Pessimismus.

11. An Rot-Grün: Aktuell, dass einige wenige als

Miesmacher nicht mit dem Team spielen.

14. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

Ausländer raus.

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