Zeitung Heute : Rezept für den Neustart

Alexander Visser

Gesund ist die Berliner Wirtschaft nicht. Zu viele Menschen haben in den vergangenen Jahren ihren Arbeitsplatz verloren. Der Niedergang der Industrie nach der Wiedervereinigung hat über 160 000 Stellen gekostet. Aber es gibt Anzeichen für eine Besserung und viele Erfolgsgeschichten aus der Stadt, in der die Industrielegenden Siemens, AEG und Borsig heranwuchsen.

Borsig stand vor wenigen Jahren vor dem Aus, doch der Neustart nach der Insolvenz glückte. Als Weltmarktführer liefert Borsig Spezialkessel an die petrochemische Industrie in aller Welt (siehe Seite 5). Und Siemens hat die Heimatstadt nicht aufgegeben: Berlin ist größter Fertigungsstandort des Konzerns – und das soll auch so bleiben (siehe Seite 24).

Berlin macht gesund: Die Branche, die in dieser Ausgabe der „Berliner Wirtschaft“ im Mittelpunkt steht, ist ein Glanzlicht. Die Basis bilden Kliniken und Forschungsinstitute von Weltgeltung sowie starke Unternehmen wie Schering und Berlin-Chemie. In ihrem Umfeld entstehen innovative Biotech- und Medizintechnikfirmen, die neue Heilverfahren entwickeln. Die sind oft knapp bei Kasse. Aber es fällt ihnen nicht schwer, ihr wichtigstes Kapital in Berlin aufzutreiben: Hoch qualifizierte Mitarbeiter, die gerne in dieser aufregenden Stadt leben. Sie tragen dazu bei, dass Berlin auf dem Weg der Genesung ist.

Die nächste „Berliner Wirtschaft“ erscheint Ende April.

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