Zeitung Heute : Richter stärken Alte im Job

Berlin - Der Bundesgerichtshof (BGH) hat erstmals über einen Fall von Altersdiskriminierung entschieden und den Schutz eines betroffenen Geschäftsführers gestärkt. Ein damals 62-jähriger Kölner Klinikleiter sei in unzulässiger Weise wegen seines Alters benachteiligt worden, weil ihm statt einer Vertragsverlängerung ein jüngerer Bewerber vorgezogen worden war. Es war auch das erste Mal, dass der BGH das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz auf einen GmbH-Geschäftsführer anwandte. Sonst werden Fälle von Altersdiskriminierung vor Arbeitsgerichten verhandelt. Das Oberlandesgericht Köln hatte dem Mediziner 36 600 Euro zugestanden. Der BGH stellte klar, wegen verletzter Persönlichkeitsrechte und entgangener Gehälter könne jetzt eine deutlich höhere Zahlung gerechtfertigt sein. neu

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