Zeitung Heute : Richtfest im gläsernen „Schauhaus“

Der Tagesspiegel

„Von draußen gesehen ist das Wichtigste: erstens Transparenz und zweitens Bewegung. Beides ist wichtig, um Leute anzuziehen, aufmerksam zu machen und in ein Museum hineinzulocken“ – so die Vorstellung des Architekten Ieoh Ming Pei zu seinem „Wechselausstellungsgebäude“ am Deutschen Historischen Museum. Unser Bild eilt der Realität um ein Jahr voraus, es zeigt einen Blick in den etwa 54 Millionen Euro teuren Erweiterungsbau. Die erste Ausstellung, deren Eröffnung für den 24. Mai 2003 geplant ist, heißt übrigens „Idee Europa – Entwürfe zum Ewigen Frieden“. I.M. Pei, der 84-jährige weltberühmte Architekt, hat unter anderem die Glaspyramide am Eingang zum Louvre und zahlreiche Museums-Erweiterungsbauten entworfen. Seine Glashalle mit einer spindelförmigen Treppe in den Erweiterungsbau hinter dem Zeughaus ist das erste Bauwerk des Amerikaners in Deutschland. Als Referenz an Schinkel (Schauspielhaus) und seinen Lehrer Walter Gropius gab er dem Projekt den Namen „Schauhaus“. Heute Mittag ist Richtfest, die Bundesregierung ehrt den Architekten mit einem persönlichen Empfang. Lo.

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