Zeitung Heute : Rio 1992

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An der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung, dem Erdgipfel in Rio de Janeiro, nahmen Politiker aus 178 Ländern teil, 30 000 Menschen beteiligten sich am Gipfel. Die wichtigsten Ergebnisse: Die Rio-Deklaration besagt, dass die Ressourcen der Erde künftig so behutsam genutzt werden sollen, dass alle Länder der Erde gerechte Entwicklungschancen erhalten.

Die „Agenda 21“ ist das zugehörige Aktionsprogramm zu diesem Leitbild. Sie enthält in 40 Kapiteln Handlungsempfehlungen zur sparsamen Nutzung von Ressourcen. Sie wendet sich an Regierungen, Kommunen, Bürger und ist ebenso unverbindlich wie die Waldgrundsatzerklärung.

Völkerrechtlich verbindlich sind dagegen drei Verträge, deren Rahmenvereinbarungen in Rio beschlossen wurden: die Klimarahmenkonvention, die Konvention zum Schutz der biologischen Vielfalt und die Konvention zur Wüstenbildung. Aus der Klimarahmenkonvention ist das Klimaschutzprotokoll von Kyoto hervorgegangen, in dem sich die Staaten verpflichten, den Ausstoß von Treibhausgasen zwischen 2008 und 2012 um weltweit 5,2 Prozent zu reduzieren. Sobald auch Russland die Konvention ratifiziert hat, kann sie in Kraft treten, obwohl die USA aus der Verpflichtung ausgestiegen sind. deh

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