Zeitung Heute : ROMANVERFILMUNG

Das Orangenmädchen

Jenny Becker

Zu seinem 16. Geburtstag bekommt Georg einen Brief von seinem Vater Jan Olav, der zehn Jahre zuvor gestorben ist. Darin erzählt er die Geschichte vom Orangenmädchen, einer mysteriösen Schönen, der er in der Straßenbahn begegnete und in die er sich unsterblich verliebte. Die posthumen Reflexionen beeinflussen Georgs Leben entscheidend. Das Liebesmärchen, das auf Jostein Gaarders Bestseller basiert, vereint drei Erzählebenen: die Geschichte vom Orangenmädchen, Jan Olavs Tod und Georgs Gegenwart, in der auch er sich verliebt. Gekonnt lässt Regisseurin Eva Dahr die Geschichten ineinanderfließen, findet für jede eine eigene visuelle Sprache. Allerdings geht die philosophische Ebene der Romanvorlage zwischen den romantischen Entwicklungen etwas unter. Gefühlvoll. Jenny Becker

„Das Orangenmädchen“, NOR/E/D 2009, 84 Min., R: Eva Dahr, D: Mikkel Brat Silset, Harald Thompson Rosenstrom

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