Zeitung Heute : Ruderin verlässt Olympia wegen Neonazi-Kontakt

London/Berlin - Die Rostocker Olympia-Ruderin Nadja Drygalla hat angesichts von Berichten über ihre Liaison mit einem Neonazi vorzeitig die Heimreise angetreten. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern bestätigte, es habe seit 2011 von dem rechtsextremen Umfeld Drygallas gewusst. Als bekannt geworden sei, dass „auch Personen zum Bekanntenkreis von Nadja Drygalla gehören, die der offen agierenden rechtsextremistischen Szene zugehörig sind“, seien mit der damaligen Polizeianwärterin „intensive Personalgespräche“ geführt worden, die zu ihrem Ausscheiden aus dem Vorbereitungsdienst führten. Der deutsche Missionsleiter Michael Vesper sagte, er habe keine Zweifel, dass Drygalla „auf dem Boden des Grundgesetzes steht“. fan/fmb

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