Zeitung Heute : Rundfunkbeauftragter für alle Fälle

Rudolf Mühlfenzl, einer der herausragenden Persönlichkeiten der deutschen Rundfunklandschaft, feiert am heutigen Dienstag seinen 80. Geburtstag. Als Rundfunkbeauftragter der neuen Länder hatte Mühlfenzl nach der Wende eine seiner letzten großen medienpolitischen Aufgaben übernommen: die Abwicklung und teilweise Überführung des früheren Staatsrundfunks der DDR in eine öffentlich-rechtlich verfasste Rundfunkorganisation. Diese Aufgabe sei in politischer Hinsicht eine besondere Herausforderung gewesen urteilt Mühlfenzl heute - im Abstand von fast zehn Jahren. Am liebsten sei er TV-Chefredakteur des Bayrischen Rundfunks gewesen: "Das war meine Angelegenheit!"

Mühlfenzl, der unter anderem die Bayerische Landeszentrale für Neue Medien aufbaute und deren erster Präsident war, ist heute Vorsitzender eines medienpolitischen Arbeitskreises im Wirtschaftsbeirat der Union. Über seine Zeit als Rundfunkbeauftragter will er nun endlich ein Buch schreiben. Den Ausgangspunkt gibt der gebürtige Münchner schon preis: "Mich erreichte ein Anruf des CDU-Abgeordneten Bernd Neumann - auf Empfehlung des früheren SFB-Intendanten Günther von Lojewski ..."

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