Zeitung Heute : „Sächsische Zeitung“ in Aufbruchstimmung

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Betrifft: „Dresdner Frust“ im Tagesspiegel vom 23. Juni 2002

Mit Miss-Vergnügen habe ich im Tagesspiegel vom „Dresdner Frust“ aus der Feder von Ralf Geissler gelesen. Dabei geht es mir nicht um einige dümmliche Anmerkungen zu meiner Biografie – geschenkt. Mir geht es um die völlig unterschlagene Tatsache, dass ich mit dem mir von Geissler nachgesagten „mangelnden Eifer“ meinen Kolleginnen und Kollegen zurzeit sehr viel zumuten muss! Wir legen nicht nur, was ja wenigstens noch Erwähnung findet, innerhalb kurzer Zeit ein „paar Ressorts“ der „Sächsischen Zeitung“ zusammen, um für mehr und interessantere Angebote im Blatt sorgen zu können. Wir überarbeiten zugleich unsere Lokal- und Regionalausgaben und unser Freizeit-Magazin „PluSZ“. Zudem denken wir über neue Rubriken und Seiten im Mantel der „SZ“ nach.

Das macht viel Arbeit, schafft aber auch ein wenig Aufbruchstimmung. Vom „Dresdner Frust“ jedenfalls spüre ich hier nichts. Das hätte auch Herr Geissler herausfinden können - wäre er bereit gewesen, mit einigen „SZ“-Redakteuren zu sprechen. Aber offenbar wollte sich Ihr Autor nicht der Gefahr aussetzen, seine in Archiven vorgefertigte Meinung auf Grund der Ergebnisse zusätzlicher Recherche ändern zu müssen.

Hans Eggert (Chefredakteur der

„Sächsischen Zeitung“), Dresden

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