Zeitung Heute : Sanfte Schärfe

Das indische Restaurant „Palast der Winde“

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Zur Ruhe kommen neben der Autobahn – im indischen Restaurant „Palast der Winde“ ist das möglich. Das geräumige und schlichte Restaurant ist in Raucher- und Nichtraucherbereich unterteilt. Reichlich die Auswahl. Mit der Speisekarte wird Papadam gereicht, dünnes knuspriges und mit Pfeffer nicht zu scharf gewürztes Fladenbrot.

Wer sich für eine Vorspeise entscheidet, sollte noch Reserven für den Hauptgang haben. Die Portionen sind reichlich, eher gedacht für den größeren Hunger als für die verwöhnte Zunge des Feinschmeckers. Der frische, hausgemachte indische Käse im gebackenen Teigmantel ist mild und zurückhaltend, dazu gibt es gemischten Salat. Unter den Hauptgerichten finden sich vor allem Spezialitäten aus dem „hauseigenen Tandoori“, dem Holzofengrill. Das gegrillte und marinierte Hähnchen ohne Knochen in pikanter Sahnesauce ist butterweich. Auch hier hat der Koch bei den Gewürzen Zurückhaltung geübt. Wer Schärfe schätzt, für den stehen entsprechende Saucen bereit. Dirk Becker

Palast der Winde, Breitenbachplatz 8. Wir haben das Restaurant auf Empfehlung unserer Leserin Dagmar Piepho getestet. Haben auch Sie einen Buch- oder Gastro-Tipp? Schreiben Sie uns: redaktion@rundumskarree.de

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