Zeitung Heute : Scharfe Kritik an Waffenlobby in den USA

Washington - Die US-Waffenlobby NRA (National Rifle Association) ist mit ihrer Forderung nach bewaffneten Polizisten an jeder Schule als Reaktion auf das Blutbad von Newtown auf scharfe Kritik gestoßen. Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg warf der NRA eine „paranoide Vision eines noch gewalttätigeren Amerika“ vor. Senator Frank Lautenberg aus New Jersey sagte, der Verband liege weit von dem entfernt, was die US-Öffentlichkeit wolle. Die „New York Times“ bezeichnete die Äußerungen des NRA-Vizepräsidenten Wayne LaPierre am Samstag als „verlogen, wahnhaft“ und eine „fast verwirrte Hasstirade“. Bei dem Amoklauf in der Sandy-Hook-Grundschule in Newtown hatte ein 20-Jähriger am Freitag vor einer Woche 20 Kinder sowie sechs Erwachsene erschossen. Zuvor hatte der Attentäter zu Hause auch seine Mutter getötet. Nach der Bluttat erschoss er sich selbst. AFP

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