Zeitung Heute : Schneller wohnen

Roland Koch

Eine stilisierte Sonne bedeutet „Südseite“ und ein Pfeil, der nach oben zeigt, steht für „Fahrstuhl“. Nein, der Tagesspiegel wird künftig nicht in Symbolsprache erscheinen. Die kleinen Bildchen sind ein wichtiger Bestandteil des neuen Layouts. Sie dienen der schnellen Orientierung im Immobilienmarkt am Samstag. Der Anzeigenteil wird damit einerseits den Lesern noch mehr Überblick bieten, andererseits den Anzeigenkunden attraktive neue Gestaltungsmöglichkeiten für ihre Angebote eröffnen.

„Bereits vor acht Jahren hat der Tagesspiegel den Anzeigenmarkt für Immobilien mit einer Innovation aufgerollt“, sagt Clemens Riedl, der stellvertretende Geschäftsführer des Tagesspiegels. „Wir haben damals die Tabellenform eingeführt. Der Erfolg war so überwältigend, dass das Original von zahlreichen Wettbewerbern kopiert wurde.“ Jetzt gibt es eine Gelegenheit, das Gute weiter zu verbessern. „Unser Ziel ist es, noch mehr Übersichtlichkeit und Orientierung zu bieten.“ Leser sollen künftig schneller das für sie passende Angebot finden, und Immobilienanbieter bekommen jetzt neue Chancen, um auf das Besondere ihrer Immobilie hinzuweisen.

So spielen Farben im neuen Immobilienmarkt eine wichtige Rolle. Sie werden künftig die bewährte Gliederung unterstreichen: Bei „Kaufimmobilien“ ist das die Farbe Rot, bei „Gewerbeimmobilien“ Blau und die „Mietwohnungen“ bekommen einen Goldton. So lässt sich ganz gezielt der gesuchte Teil des Anzeigenmarktes finden.

Bei den Kauf- und Mietimmobilien bleibt neben der Unterteilung in Bezirke die Auflistung nach der Anzahl der Zimmer bestehen. Zusätzlich gibt es in allen drei Rubriken künftig die so genannte „Fingerleiste“. Diese erleichtert es wortwörtlich, mit dem Finger am Spaltenanfang entlang zu fahren und dabei die Orientierung zu behalten. Wer also beispielsweise eine Wohnung zur Miete in Mitte sucht, findet blitzschnell die richtige Rubrik: Man schnappt sich einfach den goldenen Anzeigenteil mit der Rubrik „Mietwohnungen“, blättert den Bezirk „Mitte“ auf und lässt dann den Finger auf die gesuchte Zimmeranzahl gleiten.

Die Gewerbeangebote werden jetzt nicht mehr in der einzeiligen Form erscheinen. „In dieser Rubrik ist die ausführliche Beschreibung wichtig“, sagt Riedl. „Deshalb bieten wir hier wie bei den Kaufimmobilien die Systemanzeige an, die mehr Spielraum für Text lässt.“

Den Anbietern von Immobilien macht es die derzeitige konjunkturelle Lage nicht gerade leicht, weiß Clemens Riedl. „Umso wichtiger ist es, dass der Tagesspiegel seinen Anzeigenkunden ein attraktives Instrument für eine angemessene Präsentation an die Hand gibt, ihnen neue Dialogchancen eröffnet.“ Und hier kommen die Symbole ins Spiel. „Jede Immobilie hat ihr Highlight“, lautet das Konzept. Es meint, dass das Besondere einer Immobilie mittels kleiner Symbole hervorgehoben wird: ein Lift beispielsweise, ein Parkettfußboden oder die Südlage. Das ermöglicht dem Anbieter, Stärken einer Wohnung optisch hervorzuheben, und es ermöglicht dem Interessenten, noch gezielter und schneller zu suchen. „Unsere Leser sollen ihr Wochenende nicht damit verbringen, sich durch Anzeigenmärkte zu wühlen“, sagt Riedl. „Mit den Farben und Symbolen werden sie erheblich schneller finden, was sie suchen.“ Darüber hinaus gibt es im Online-Angebot des Tagesspiegels eine so genannte Merkliste. Hier kann der Leser die für ihn interessanten Angebote sammeln und für seine „Besichtigungstour“ ausdrucken.

Wesentliche Neuheiten im Immobilienmarkt gibt es überdies in den Gestaltungsmöglichkeiten der Anzeigen. Neben der Standardanzeige wird es die Möglichkeit geben, den Anzeigentext in der Farbe Rot zu drucken oder ihn hellblau hinterlegen zu lassen – und das zu attraktiven Preisen: Eine Standardanzeige für eine Mietwohnung kostet 11,50 Euro, jedes Symbol, das hinzugefügt wird, weitere 3 Euro. Der Aufschlag für rote Schrift und Fettdruck kostet für diese Anzeige lediglich 15 Euro.

Auch mit einer Foto-Anzeige können Tagesspiegel-Kunden künftig das Interesse auf ihr Angebot lenken. Der Aufschlag für ein Foto bei Kauf- oder Gewerbeimmobilien beträgt 40 Euro. „Und in einer so genannten Unteranzeige, die wohl in erster Linie für Makler, Wohnungsverwaltungen oder -gesellschaften interessant sein wird, lassen sich mehrere Angebote bündeln“, meint Riedl.

Vielversprechend dürfte sich auch die Kooperation zwischen dem Tagesspiegel und der Internetbörse „immowelt.de“ erweisen. Ab Juni können dadurch bequem und einfach alle Immobilienangebote per Internet aufgegeben werden, die dann auch im Tagesspiegel erscheinen.

Der Immobilienmarkt im Tagesspiegel erscheint jeden Sonnabend. Anzeigen- und Druckunterlagenschluss ist donnerstags um 16 Uhr. Weitere Informationen unter Telefon: 260 09 700.

Parkett

Südseite

Parkplätze

Gemeinschaftsbüro

Gewerbegebiet

Laufgegend

Dachgeschoss

Zum ersten mal im Blatt?

Ring Deutscher Makler

Verband Deutscher Makler

Aufzug

Balkon

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