Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft : Berlinische Galerie betreut Gasag-Kunstpreis

Während die Sammlung der Gasag in die Berlinische Galerie einzieht, erlebt der Kunstpreis des Unternehmens die zweite Veränderung in seiner zwölfjährigen Geschichte.

1998 gegründet, wurde der Kunstpreis zunächst mit der UdK (damals noch „Hochschule der Künste“) an Meisterschüler vergeben. 2002 wurde er in Zusammenarbeit mit der Kunstfabrik am Flutgraben zu einem Nachwuchs-Förderpreis für Bildende Künstler aus Berlin.

Von 2010 an wird der Preis zusammen mit der Berlinischen Galerie vergeben – und zwar ausschließlich für Werke, die sich „auf der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft bewegen“. Er ist mit 10 000 Euro dotiert. Susanne Kriemann ist die erste Preisträgerin. Ihr gelinge „jenseits des anekdotischen Materials eine künstlerische Transformation, die die Präsentation im Ausstellungsraum zu einer Versuchsanordnung werden lässt“, lobte die Jury. kjr

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