Zeitung Heute : Schule in Deutschland – ein Problem

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Sechs Jahre ist es her, dass sich 46 000 deutsche Schüler der ersten internationalen und nationalen Pisa-Bildungsstudie stellen mussten. Seit dem Bekanntwerden der schlechten Ergebnisse wurde eine Reform auf die andere getürmt und so viel über Bildung diskutiert wie wohl nie zuvor in Deutschland. Und jetzt? Wo steht Deutschland im Jahr 2006 und wohin soll es gehen?

Der Tagesspiegel zeigt in einer dreiteiligen Beilage n-Se rie , wo sich Schulen erfolgreich auf den Weg machen, zu einer besseren Pädagogik oder zu einem offensiveren Umgang mit Computer gestütztem Lernen . Ob in Berlin, Saarbrücken oder Australien: Überall gibt es spannende Beispiele, gute Ideen, entschlossene Vorreiter, denen andere folgen können, wenn sie weg wollen aus dem Tal der Erfolglosen. Aber es gibt nicht nur Vorbilder , sondern auch Helfer : Unternehmen, die etwas auf sich halten, finanzieren Bildungsprojekte: Stipendien für begabte Migranten, Ideenwettbewerbe, Partnerschaften für Schulen, Bewerbungstraining, sogar Computerwartung. Für eine „Alles-wird-gut-Haltung“ gibt es allerdings keinen Anlass. Gefragt nach ihren Erfahrungen mit Schule geben die Betroffenen wenig Erfreuliches zu Protokoll: Schüler vermissen motivierte Pädagogen, Lehrer bemerken, dass Reformen wenig bringen, wenn das Personal nicht reicht, Eltern müssen mit ansehen, dass exzellente Schulprojekte Sparzwängen zum Opfer fallen. Der Weg zurück an die Spitze ist mühevoll und teuer. Doch er kann gelingen.

Zum Thema „Schule mit Zukunft“ veranstaltet der Tagesspiegel am Donnerstag, 29. Juni, um 18 Uhr ein Expertenforum in der Bundestagsarena. Anmeldungen heute, 9-12 und werktags, 13-18 Uhr unter Telefon 260 09-810.

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

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