Zeitung Heute : Schule – und die Perspektiven

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Kein Berg zu hoch – kein Weg zu weit: Nichts kann eine Schule aufhalten, wenn sie fest entschlossen ist, ihre Qualität zu verbessern. Sie muss sich allerdings entscheiden, wo sie ansetzt: Müssen die Eltern entschiedener einbezogen werden? Dann kann sie sich fürs Elternchoaching stark machen, wie es eine Hauptschule in Berlin-Steglitz vorgemacht hat. Mangelt es am informationstechnischen Wissen der Lehrkräfte? Dann können gezielte Fortbildungen und Kooperationen mit

IT-Firmen weiterhelfen. Klinken sich Schüler aus dem Unterricht aus? Dann brauchen sie Erfolgserlebnisse als Streitschlichter oder als Manager der Schulcafeteria, um wieder Motivation zum Lernen zu bekommen. In der letzten Folge dieser dreiteiligen Beilagen-Serie geht es noch einmal um Beispiele, die zeigen sollen, wo deutsche Bildungspolitik ansetzen muss, wenn sie etwas verändern will. Dass sich etwas ändern muss – flächendeckend – macht nicht nur der obligatorische Blick auf die deutschen Pisa-Ergebnisse deutlich, sondern, viel stärker noch, der Blick auf die demografische Entwicklung : Wo so wenige junge Menschen schon bald so viele alte ernähren müssen, kann man sich Laisser-faire in Sachen (Weiter-)Bildung nicht mehr leisten. Die Schulleiter haben es in der Hand, wohin ihre Schule steuert: Sie sind, so sagt der Potsdamer Wissenschaftler Uwe Schaarschmidt, „Dreh- und Angelpunkt“ , wenn es darum geht, die Lehrer so einzusetzen, dass sie das Beste aus sich und damit auch den Kindern herausholen. Allerdings ist vor allem der Staat in der Pflicht, für die richtigen Rahmenbedingungen zu sorgen. Aber was ist notwendig, welche Maßnahme greift? Dazu sagen sechs Landespolitiker ihre Meinung.

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