Zeitung Heute : Schweizer Grenzwerte

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Elektrosmog oder korrekter „nichtionisierende Strahlung“ entsteht überall dort, wo elektrischer Strom fließt oder Radio- und Mikrowellen ausgesendet werden. Um Menschen vor intensiver Strahlung zu schützen, beschränken Grenzwerte das elektromagnetische Feld auf ein verträgliches Maß. Die Grenzwerte in Deutschland, die im 26. Bundes-Immissionsschutzgesetz festgelegt wurden, entsprechen den Empfehlungen internationaler Organisationen, wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Internationalen Strahlenschutzorganisation (ICNIRP). Obwohl diese bereits Sicherheitszuschläge beinhalten, reichten sie dem schweizer Bundesrat nicht aus. Einerseits übernahm er die international anerkannten Gefährdungsgrenzwerte, andererseits erließ er für Orte, an denen Menschen längere Zeit Strahlung ausgesetzt sind, noch strengere Richtlinien. So liegen die nach dem Schweizer Modell zulässigen Grenzwerte in Wohngebäuden, Schulen und Krankenhäusern zehnfach unter den deutschen. Die Mobilfunkunternehmen lehnen diese Werte ab. hsh

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