Zeitung Heute : SCIENCE-FICTION

The Darkest Hour.

Unsichtbare Aliens wollen unsere Bodenschätze ausbeuten (als ob wir das nicht selbst am besten könnten) und grillen die menschlichen Störenfriede mit Mikrowellen, bis eine Gruppe aus smarten Amis und todesverachtenden Russen in Moskau die Achillesferse der Invasoren findet und den Widerstand organisiert. „Darkest Hour“ verlängert die Reihe schrottiger Alienfilme der letzten Jahre („Skyline“, „World Invasion: Battle Los Angeles“) um eine besonders dumpfe Variante. Hier wird kein Klischee ausgelassen, die Spezialeffekte sind genauso armselig wie die schauspielerischen Leistungen, die Aliens sehen lächerlich doof aus, die Logiklöcher in der Handlung haben die Größe von Atombombenkratern, der 3-D-Aufpreis ist rausgeworfenes Geld. Was bleibt? Wenig, außer ein paar eindrucksvollen Bilder der entvölkerten Millionenmetropole. Trash.Jörg Wunder

USA 2011, 89 Min., R: Chris Gorak, D: Emile Hirsch, Max Minghella, Olivia Thirlby

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