Zeitung Heute : SCIENCE-FICTION

Oblivion.

2077. Die Menschheit hat eine Invasion von Aliens durch einen Atomkrieg vereitelt und damit ihren eigenen Lebensraum zerstört. Die Überlebenden wurden evakuiert. Nur Jack und seine Lebensgefährtin Vik sind geblieben, um das Abzapfen lebenswichtiger Ressourcen für die neue Kolonie zu überwachen. Hoch über den Wolken wohnen sie in einem schwebenden Hightech-Apartment, aber auch die postapokalyptische Erde wirkt wie ein aufgeräumtes Designerparadies. Schon in seinem Kinodebüt „Tron: Legacy“ protzte Joseph Kosinski mit einer durchgestylten Bildästhetik, deren Brillanz die krude Geschichte konterkarierte. Auch „Oblivion“ erstrahlt in feinster CGI-Perfektion, während die Story sich lange dahinschleppt, um dann alle dramaturgische Energie auf eine Plotwendung zu setzen, die weitaus weniger überraschend als geplant daherkommt. Schwerfällig.Martin Schwickert

USA 2013, 125 Min., R: Joseph Kosinski, D: Tom Cruise

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