Zeitung Heute : Sechs Tote bei Verkehrsunfällen

Der Tagesspiegel

Potsdam. Bei Verkehrsunfällen während der Osterfeiertage sind in Brandenburg sechs Menschen ums Leben gekommen. Von Karfreitag bis Ostersonntag wurden insgesamt 468 Unfälle mit 73 Verletzten registriert, teilte ein Sprecher des Innenministeriums am Montag mit. Insgesamt war die Verkehrslage bis Montagnachmittag jedoch ruhig. An den Grenzübergängen nach Polen lösten sich die Staus auf. Auf der Autobahn A12 verminderte sich die Wartezeit von 18 Stunden am Karfreitag auf 12 Stunden am Sonnabend. Von Sonntag an konnten die Reisen die Grenze ohne Wartezeiten passieren.

Ein 23-Jähriger Mann kam in der Nacht zum Sonnabend zwischen Beeskow und Zeust ums Leben. Er hatte in einer Kurve die Gewalt über sein Fahrzeug verloren und wurde durch die Heckscheibe seines Autos geschleudert. Auch in Döbbrick starb ein Autofahrer, weil er in einer Kurve die Kontrolle über seinen Wagen verlor. Zwei Fußgänger kamen in Bornow und auf der Autobahn A10 ums Leben. Ein 38 Jahre alter Mann hat offenbar versucht, die A 10 zwischen dem Schönefelder Kreuz und Rangsdorf zu überqueren. Laut Polizeimitteilung wollte er die gegenüberliegende Gaststätte erreichen. Dabei wurde er von einem Auto erfasst und starb noch an der Unfallstelle.  Am Karfreitag starben in Belzig und Brandenburg/Havel zwei Motorradfahrer. In Lenzen fuhr ein 16-Jähriger unberechtigt im Auto umher. Er kollidierte dabei mit einem 67-jährigen Radfahrer. Dieser wurde mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Jugendliche stieß kurz darauf mit dem Auto gegen eine Hauswand. Er ließ das Fahrzeug stehen, wurde aber bald von der Polizei gefasst. dpa

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