Zeitung Heute : Shell-Chef: E10-Umstellung kostet Millionen

Berlin - Der Mineralölkonzern Shell hat die Politik und die Autobranche wegen der mangelnden Akzeptanz des Biokraftstoffs E10 scharf angegriffen und erwartet enorme Folgekosten. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Von den anderen, die auf dem Benzingipfel vertreten waren, hört und sieht man nicht viel“, sagte Shell-Deutschlandchef Peter Blauwhoff dem Tagesspiegel. Insbesondere Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) sehe er in der Pflicht. „E10 betrifft eine breite Mehrheit der Bürger, und ich kann Herrn Röttgen nur auffordern, sich ebenfalls tatkräftig um mehr Akzeptanz zu bemühen. Es handelt sich schließlich um die Folgen seiner Gesetzgebung.“ Der Schaden sei bereits jetzt gewaltig: „Auf die Mineralölwirtschaft in Deutschland kommen dreistellige Millionenbeträge als Strafzahlungen zu“, sagte Blauwhoff. mod

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