Zeitung Heute : Sie sollen 100 Gigabyte fassen

Mini-Festplatten könnten nach Vorstellung des Computerherstellers IBM künftig auch in Handys eingebaut werden und trotzdem bis zu 100 Gigabyte fassen. Eine neue Speichertechnologie, die das Unternehmen jetzt veröffentlichte, könne die Menge an Daten, die auf den Magnetscheiben Platz finden, verhundertfachen, sagte Christoph von Gamm von IBM Deutschland. Wissenschaftler der IBM-Forschungslabors in New York und Kalifornien haben den Angaben zufolge chemische Reaktionen entdeckt, die kleinste Magnetteilchen veranlassen, sich selbst neu zu ordnen. Die Teilchen seien jeweils wenige tausend Atome groß und bildeten wohlgeordnete Muster mit einem festen Abstand zueinander. Die entdeckten Reaktionen erlaubten eine präzise Steuerung sowohl der Größe der Nanopartikel als auch des Abstandes, teilte IBM mit. Beides ist für die Speicherdichte wichtig. Somit könnten Datenmengen, die bisher nur auf große Festplatten passen, bald auch in kleinsten Geräten gespeichert werden, sagt von Gamm.

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