Zeitung Heute : SINGSPIELFILM

Märzmelodie

Bodo Mrozek

Katja verlässt Thilo für dessen Freund Florian. Thilo verliebt sich in Anna, Valerie ist mit Moritz zusammen. Katja wird schwanger, Florian wird krank, Thilo macht eine Therapie, Valerie bekommt keinen Job, und Moritz kriegt das mit seinem Kind nicht mehr hin. In „Märzmelodie“ treffen Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs auf bewegte Männer. Nicht gerade der Stoff für ein Musical. Dennoch wird in dem Berliner Frühlingsreigen viel gesungen. Allerdings nur ein paar Noten und das immer in Vollplayback: Wie ein DJ hat Regisseur Martin Walz seinen Protagonisten Zeilen aus der deutschen Musikgeschichte in den Mund gelegt. Dermaßen beschwingt machen sich die Paare an die Selbstfindung. Netter Frühjahrsfilm mit den Original-Stimmen von Nena, Zarah Leander, Rio Reiser, Marius Müller Westernhagen und Element of Crime. Beschwingt. Bodo Mrozek

„Märzmelodie“, D 2007, 89 Min., R: Martin Walz, D: Alexandra Neldel, Jan Henrik Stahlberg

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