SKYFARMING : Ackerbau im Hochhaus

Die Idee, Pflanzen auf mehreren Etagen platzsparend anzubauen, ist alt. Unter dem Begriff „Skyfarming“ lebt sie wieder auf. Forscher aus mehreren Ländern arbeiten daran. Eines der Argumente lautet: Die Agrarflächen in dicht besiedelten Regionen werden zukünftig kleiner sein.

Um die Metropolenbewohner mit Nahrungsmitteln zu versorgen, müssen diese über weite Strecken

herangeschafft werden. Ein Hochhaus, in dem Grundnahrungsmittel wie etwa Reis angebaut werden, verkürzt die Wege und nutzt die vorhandene Grundfläche um ein Vielfaches besser aus.

Hinzu kommt, dass in den Hightech-Gewächshäusern das Wachstum der Pflanzen besser überwacht und beeinflusst werden kann, was den Ertrag zusätzlich steigert.

Das kann beispielweise durch optimierte Beleuchtungs- und Klimatisierungssysteme gelingen. Auch Dünger- und Wassergaben können an den jeweiligen Bedarf der Pflanzen angepasst werden.

Der Nachteil: Solche Gebäude sind teuer und es müssen noch einige technische Probleme gelöst werden, um beispielsweise die Energieeffizienz zu verbessern. nes

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