Zeitung Heute : „Sollen nur kommen, die Deutschen!“

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Die englische Sun ist immer noch ganz geschafft vom späten Sieg gegen Trinidad & Tobago:

„Meine Güte … diese englische Mannschaft weiß wirklich, wie sie unsere Nerven strapaziert. Aber besser spät als nie. Und Rooney ist zurück – kampfbereit. Reserviert eure Plätze fürs Achtelfinale. Bis dahin sind die Fingernägel gerade nachgewachsen.“

Der Daily Mirror schimpft:

„Englands mühseliger, verbummelter und deprimierend eindimensionaler Auftritt war so weit weg von dem eines möglichen Weltmeisters wie überhaupt vorstellbar.“

Auch der Guardian ist wenig begeistert:

„Uninspiriertes England buddelt sich den Weg frei. Ohne einen schnellen Wandel wird das Team Kalamitäten nicht noch einmal entkommen.“

Im Trinidad Express ist Stolz nicht zu überlesen:

„Niedergeschlagen, aber nicht draußen. Sieben Minuten vor einem gloriosen Ergebnis – nur 420 Sekunden – das war am Ende der Unterschied zwischen Trinidad & Tobago und England, einem Titelfavoriten.“

Bitter urteilt La Nación aus Costa Rica über das Spiel gegen Ekuador: „ Während die Südamerikaner ihren Spaß hatten, reihte Costa Rica Fehler an Fehler und machte seinen Anhängern nur Schande.“

Die Zeitung Metro Hoy aus Ekuador blickt schon aufs nächste Spiel:

„Sollen nur kommen, die Deutschen!“

Dem Aftonbladet gelingt es, im Spiel der Schweden mehr Positives zu entdecken als nur das Tor:

„Danke Freddie! Ljungberg war der beste aller Guten.“

Dabei liegt auch für sie Hoffnung eher in dem Umstand, an den der Daily Mirror erinnert:

Weltmeister werden üblicherweise Mannschaften, die einen Lauf kriegen, nachdem sie anfangs strampeln mussten, die zu ihrer Stärke und ihrem Spiel in vier Wochen finden – und nicht in den ersten sieben Tagen.“

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