Zeitung Heute : SPD streitet um Kompromiss bei der Rente

Berlin - Die Sozialdemokraten streiten über das richtige Vorgehen gegen ein weiteres Absinken des Rentenniveaus. Während die Berliner SPD bei ihrem Parteitag eine gesetzliche Festschreibung des derzeitigen Niveaus von 50,4 Prozent forderte, lehnte die NRW-SPD einen Eingriff in die geltende Rentenformel ab. Mit Arbeitsmarktreformen und flächendeckendem Mindestlohn wolle man das Sicherungsniveau bis 2020 stabil halten, heißt es in dem Beschluss des größten SPD-Landesverbands. Danach solle es eine Gesamtrevision geben. Parteichef Sigmar Gabriel sagte, mit der Positionierung der NRW-SPD befinde man sich „auf einem guten Weg“. Kanzlerkandidat Peer Steinbrück kündigte an, „Dampf aus der Debatte herausnehmen“ zu wollen. Bei der geplanten Absenkung des Rentenniveaus von 50 auf 43 Prozent bis 2030 gebe es ein großes Missverständnis, sagte er der ARD. „Kein Mensch in der SPD hat das je debattiert als Zielmarke, sondern es ist ein Interventionspunkt.“ raw

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben