Zeitung Heute : Start frei zur Aufholjagd

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Die Mittelklasse ist ein ganz besonderer Schwerpunkt des Angebots von Opel. Und so ist das Eintreffen der neuen Generation des Vectra an diesem Wochenende bei den Opel-Händlern ein besonders wichtiges Ereignis. Das umso mehr, als Opel in den letzten Jahren das Glück verlassen hat, Verkaufszahlen und Marktanteile schrumpften und man statt schwarzer Zahlen schließlich rote schrieb. Eine Herausforderung, kräftig gegenzusteuern. Und hier ist Opel mit dem neuen Vectra auf durchaus erfolgversprechenden Weg. Denn dieses Auto bringt mit seiner Optik, seiner Technik, seinen Fahrleistungen und seiner Qualität gute Voraussetzungen mit, wieder an frühere Erfolge anzuknüpfen. Immerhin war man zwischen 1996 und 1998 in Europa unumstrittener Marktführe in diesem Segment.

Die nötige Ausstrahlung und Optik bringt der neue Vectra mit seiner neuen Front und vor allem der Spannung und Dynamik zeigenden Seitenlinie sowie dem sehr ausdrucksstarken Heck mit. Und einen besonders großen und überzeugenden Schritt nach vorn macht man im Innenraum des neuen Vectra - mit einem klar gegliederten Instrumentenbrett, einem sachlichen Design, hochwertigen Werkstoffen und sorgfältiger Verarbeitung.

Zudem ist der Vectra gewachsen, um zehn Zentimeter auf nun 4,60 Meter in der Länge und um jeweils fünf Zentimeter in Breite und Höhe. Zusammen mit dem um sechs Zentimeter auf nun 2,70 Meter gewachsenen Radfstand bedeutet das spürbar mehr Platz sowohl für die Passagiere auch für das Gepäck, für das ein 500 Liter fassendes und zugleich auch variables Ladeabteil zur Verfügung steht.

Unter der Motorhaube stehen fünf Triebwerke zur Wahl - drei Benziner und zwei moderne Turbodiesel. Spitzentriebwerk der Benziner ist der 3,2-Liter-V6 mit einer Leistung von 155 kW (211 PS), der vorerst allerdings dem Vectra GTS vorbehalten ist - einer sportlichen Schrägheckvariante mit sechs Zentimeter längerem Radstand, die mit nur 7,5 Sekunden für den Spurt auf Tempo 100 und maximal 248 km/h der stärkste und schnellste je gebaute Vectra sein wird - ein echter Sportler, der allerdings erst in einigen Monaten erscheint. Für die Limousinen gibt es die sehr kultivierten Benziner mit 1,8 und 2,2 Liter Hubraum, die 74 und 92 kW (100 und 125 PS) leisten und dem Vectra zu attraktiven Fahrleistungen verhelfen. Und bei flotter Kurvenfahrt kann er dann voll sein exzellentes Interaktives Dynamisches FahrSystem (IDS) ausspielen, wie das neue Fahrwerk mit seiner Federbein-Vorderachse und der neuen Vierlenker-Hinterachse genannt wird, zu dessen Serienausstattung auch die Fahrdynamikregelung ESP gehört. Weitere Triebwerke sind zwei Turbodiesel mit 2,0 und 2,2-Liter, deren größerer mit zwei Ausgleichswellen durch hohe Laufkultur überzeugt.

Eine umfangreiche Serienausstattung und eine komplette Sicherheitsausstattung runden den neuen Vectra ab, dessen Preise bei 20 250 Euro beginnen.

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