STEUERTIPP : Beruflich bedingte Kosten absetzen

Arbeitnehmer

können die Kosten für eine Rechtsschutzpolice zum Teil steuerlich geltend machen. Der Teil der Prämie, der beruflich bedingt ist – also in der Regel der Schutz in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten – gilt als Werbungskosten. „Bei Familien-Rechtsschutzverträgen werden üblicherweise 35 Prozent der Kosten als berufliche Ausgaben angenommen“, erklärt Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler in Berlin.

Infrage kommt das Absetzen der Kosten für alle, bei denen der Arbeitnehmerpauschbetrag von 920 Euro im Jahr überschritten ist. Wer zum Beispiel auch noch hohe Fahrtkosten zur Arbeit geltend machen können, komme recht schnell über diesen Betrag, so Klocke. dpa

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