Zeitung Heute : Stiefkind Potsdam-West

Zukunftsvisionen von Studenten / Ausstellung ab Mittwoch

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Potsdam (PamS). Noch sind die Wohnungen im Viertel größtenteils vermietet und die Potsdam-Westler selbstbewusster und zufriedener als die Bewohner anderer Plattenbausiedlungen. Die Prognosen für die Zukunft sind jedoch düster: Junge Leute bevorzugen das Wohnen in Altstädten, Familien das Häuschen im Grünen. Könnte es also sein, dass Potsdam-West, wie auch schon andere Plattenbausiedlungen, nach und nach zur Geisterstadt wird?

35 angehende Landschaftsarchitekten werden am kommenden Mittwoch ihre Visionen präsentieren. Alles ist möglich: die Platten werden in Einzelteile zerlegt und frisch zusammengesetzt, das Quartier wird von der Reststadt abgegrenzt und zum Wohnort von Lebenskünstlern, eine moderne Ökosiedlung oder ein DDR-Museum Potsdam entstehen, oder es wird Heimat für neuartige Lebensgemeinschaften. Im Blick auf die ferne Zukunft scheinen alle Konzepte realisierbar.

Ob nun Potsdamer, Interessierter oder Bewohner – es ist jeder eingeladen, sich über die Pläne zu informieren, mitzureden und gemeinsam mit den Studierenden über die Ideen zu diskutieren.

Präsentation und Ausstellungseröffnung finden am Mittwoch, dem 19. Februar, um 17 Uhr in der Zeppelinstraße 8, Nähe Luisenplatz, statt. Die einwöchige Ausstellung dauert vom 20. bis 25. Februar am selben Ort, jeweils von 16 bis 19 Uhr, außer am Sonntag. Die Studierenden werden die Ausstellung betreuen und als Ansprechpartner vor Ort sein.

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