Zeitung Heute : Studie zum Fernsehkonsum der Deutschen

Die Menschen in Deutschland sitzen immer länger vor dem Fernseher. Zwischen 1995 und 1999 sei der durchschnittliche Fernsehkonsum um elf Minuten auf täglich drei Stunden und fünf Minuten gestiegen, hieß es am Mittwoch im Medienspiegel des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Vor allem die Menschen in den neuen Bundesländern hätten zu dem Anstieg beigetragen: Die Fernsehdauer in Ostdeutschland sei in dem Zeitraum um mehr als eine Viertelstunde auf täglich 207 Minuten gestiegen. Spitzenreiter im Fernsehkonsum seien die Menschen in Sachsen-Anhalt mit 221 Minuten pro Tag, teilte das Institut weiter mit. Den größten Zuwachs erreichten die Fernsehfans in Bremen (206 Minuten) und Mecklenburg-Vorpommern (213 Minuten) mit jeweils über einer halben Stunde mehr pro Tag. Fernsehmuffel seien die Niedersachsen und Hamburger mit 176 und 174 Minuten. Medienexperten erklärten das regionale Gefälle nach IW-Angaben mit Unterschieden bei Arbeitslosigkeit, Bildungsniveau und Freizeitangeboten.

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