Zeitung Heute : Studieren in den Beitrittsländern Traditionsuniversitäten, Prüfungen und Europa-Stipendien

-

Wer in einem der neuen EULänder studieren möchte, muss sich in der Regel direkt an die Hochschule wenden oder, etwa in Polen, an die Botschaft. Es sei denn, er schafft es in eins der Stipendienprogramme der Europäischen Union oder privater Stiftungen.

Eures, das europäische Portal zur beruflichen Mobilität empfielt vor allem einen Aufenthalt an den Traditionsuniversitäten Osteuropas: „Eine hervorgehobene Stellung“ nähmen die Jagellionen-Universität in Krakau (Polen), die Karls-Universität in Prag (Tschechische Republik) und die Semmelweis-Universität in Budapest (Ungarn) ein.

Wer in Polen studieren möchte, sollte auch Polnisch lernen. Zwar gibt es schon Studiengänge in englischer Sprache, aber Sprachkenntnisse werden trotzdem verlangt. In Ungarn muss man neben dem Abitur auch eine Aufnahmeprüfung absolvieren. Die Aufnahmeprüfungen sind anspruchsvoll, weil nicht nur Gaststudenten besonders gern an den Vorzeige-Universitäten der Beitrittsländer studieren wollen. Die Tschechen reservieren eine bestimmte Anzahl an Studienplätzen für Ausländer. Das Abitur wird anerkannt. Ausländische Studenten haben die Wahl: Nehmen sie an den tschechischen Lehrangeboten teil und beteiligen sie sich an dem regulären Aufnahmeprozeduren der Universitäten, müssen sie keine Studiengebühren bezahlen. Wählen sie das internationale englischsprachige Programm, entfällt der Test. Aber es werden saftige Studiengebühren fällig. Informationen gibt es bei Eres (http://europa.eu.int/eures/index.jsp). Der Deutsche Akademischer Austauschdienst (www.daad.de) informiert über Stipendien für Osteuropa, die Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa (www.gfps.org) vergibt ebenfalls einige Stipendien. Tsp

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar