Zeitung Heute : Suzuki: Kompaktes Multitalent

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Mit 3,60 Meter Länge misst er gerade einmal zehn Zentimeter mehr als der Suzuki Wagon R+ - der neue Suzuki Ignis, der zu den Neuheiten aus Fernost bei der "aaa 2000" gehört, mit dessen kantiger Linie er deutlich Ähnlichkeit zeigt. Doch er ist nicht nur ein kompakter Microvan, wie sich diese Gattung nennt, sondern darüber hinaus auch ein Freizeitfahrzeug, mit dem man sich auch einmal abseits befestigter Wege bewegen darf.

Denn den Ignis gibt es nicht nur als drei- und fünftürigen Fronttriebler, sondern in der fünftürigen Version auf Wunsch auch mit vier angetriebenen Rädern und einer höheren Bodenfreiheit als ein normaler Personenwagen. Bei der allradgetrieben Version setzt Suzuki auf einen permanenten Allradantrieb mit Viscokupplung. Dehalb spricht Suzuki von einem Multi-Kompaktwagen und meint damit seinen weiten Einsatzbereich, der vom dichten Stadtverkehr bis zum Trip durchs Gelände reicht.

Das kleine Mehrzweckfahrzeug mit großer, weit oben angeschlagener Heckklappe und einer Höhe von knapp 1,60 Meter bietet viel Platz im Innenraum nicht nur für die Passagiere, die bequem aufrecht sitzen können und viel Kopffreiheit haben, sondern auch für deren Gepäck. Denn der normalerweise 181 Liter große Laderaum lässt sich durch Umlegen der Rückbank auf bis zu 419 Liter erweitern.

Angetrieben wird der Ignis von einem neu entwickelten 1,3-Liter-Vierzylinder mit Vierventiltechnik, der komplett aus Aluminium gefertigt ist. Er leistet 61 kW (83 PS) und liefert bei 3500/min sein höchstes Drehmoment von 110 Nm. Der Durchschnittsverbrauch des Motors liegt bei 6,4 l/100 km. Bei den Emissionen erfüllt er die deutsche Abgasnorm D4, so dass er in den Genuss der damit verbundenen Steuerermäßigung kommt. Geschaltet wird mit einem sehr exakten Fünfganggetriebe. Wer sich die Schaltarbeit abnehmen lassen möchte, kann sie von einer Viergang-Automatik übernehmen lassen.

Mit bis zu 160 km/h als Dreitürer und bis zu 150 km/h als Allradler und 11,4 und 11,5 Sekunden für den Spurt auf Tempo 100 ist der kleine Ignis recht agil. Und dank der - übrigens durch einen elektrischen Antrieb unterstützten - Servolenkung lässt er sich ohne großen Kraftaufwand dirigieren. Gebremst wird mit Scheiben vorne und Trommeln hinten, unterstützt durch ein ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung. Und das Fahrwerk mit McPherson-Federbeinen vorne und einer Dreilenker-Hinterachse mit Schraubenfedern sorgt dafür, dass man das kleine Multitalent auch bei flotter Fahrt auf kurvigen Straßen jederzeit sicher im Griff hat.

Zur Sicherheitsausstattung gehören Airbags für Fahrer und Beifahrer. Sehr ordentlich ist auch die Komfortausstattung, zu der unter anderem elektrische Fensterheber, elektrisch verstellbare Außenspiegel und eine Zentralverriegelung zählen. Und als Wunschausstattung gibt es Pollenfilter, Leichtmetallräder, verschiedene Dachträger sowie eine Klimaanlage. Der Einstiegspreis in die Ignis-Palette liegt bei 21 900 DM für den frontgetriebenen Dreitürer. Der Fünftürer kostet 500 DM mehr.

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