Zeitung Heute : T Cooper, Schriftstellerin

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

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WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Neben jemandem zu liegen.

2. Zu Hause: Rund um die Uhr kann ich alles, was ich mir nur wünsche, im Umkreis von fünf Blocks um meine Wohnung kriegen.

3. Am Schreiben: Dass Leute meine Arbeit lesen und davon in irgendeiner Weise berührt werden.

4. An den USA: Dolly Parton.

5. An Eminem: Die jüngere, hungrigere Ausgabe.

6. An meinem Leben: Mir jeden Tag ein paar Minuten Zeit nehmen, um eine – je nach Jahreszeit – eisige oder heiße Soja-Vanille-Milch zuzubereiten.

7. Ansonsten: ... mich. Dass ich versuche, jedem mit Respekt zu begegnen, auch wenn er es

nicht verdient.

8. Ein Satz, den ich gern öfter hören würde:

Das Motto der terroristischen Symbiotischen

Befreiungsarmee: „Tod dem faschistischen Insekt, das sich vom Leben der Leute nährt.“

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Alles andere.

2. Zu Hause: Wäschewaschen, Saubermachen, Rechnungen bezahlen, einkaufen gehen ...

3. An den USA: Die Vorstädte und alles, wofür sie

stehen; George W. Bush und alles, wofür er steht.

4. An Eminem: Dass wir nicht gemeinsam rumhängen, Bier trinken und den Mädels nachjagen.

5. An meinem Leben: Dass ich belanglose Dinge machen muss, die den letzten Rest Freizeit auffressen.

6. An Deutschland: Dass ich hier keine vegane

Bratwurst finde.

7. Ansonsten: ... mich. Dass ich versuche, jedem mit

Respekt zu begegnen, auch wenn er es

nicht verdient.

8. Ein Satz, den ich nie wieder hören will:

„Bist du sicher, dass du das schon mal gemacht hast?“

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