Zeitung Heute : Tagesspiegel-Seminar zu den Berliner Gesetzesänderungen

Anmeldungen zu der Veranstaltung gehen bitte an de

Gelegenheit zu einer Diskussion des Datschen- und Grundstücksrechts sowie der seit Januar möglichen Kündigungen von Pachtverträgen bietet der Tagesspiegel im Rahmen einer Veranstaltung am 2. Juni. Rechtsanwalt Gunnar Schnabel steht ab 17 Uhr zwei Stunden Rede und Antwort zu den im nebenstehenden Interview angerissenen Themen. Im Mittelpunkt also: das Schuldrechts-Änderungsgesetz (SchuldRÄndG) sowie das Sachenrechtsbereinigungsgesetz (SachenRBerG).

Das SchuldRÄndG regelt, welche Nutzungsverhältnisse für Erholungsgrundstücke seit dem 1. Januar 2000 zu kündigen sind. Zudem befand das Bundesverfassungsgericht, dass ab 1. Juli 2001 Nebenkosten und Anschlussgebühren im Wesentlichen von dem Pächter zu tragen sind. Von dann an werden auch Teilkündigungen von Flächen möglich, also die Aufteilung großer Datschengrundstücke. Schließlich fällt in den Bereich des SchuldRÄndG die Pflicht des Eigentümers, den Pächter seines Grundstückes zu entschädigen, wenn dieser es bebaut hat. Das SachenRBerG sieht den Ankauf von Grundstücken durch die Nutzer für die Hälfte des Verkehrswertes vor. Dies betrifft insbesondere die "Modrow-Kauf-Verträge", die Überlassungsverträge, die "unechten Datschen", sowie Erholungsgrundstücke, die mit Ein- und Zweifamilienhäusern oder mit Gewerbeimmobilien bebaut sind.Anmeldungen zu der Veranstaltung gehen bitte an den Verlag Der Tagesspiegel, Immobilien, Potsdamer Straße 87, 10 785 Berlin oder per Fax an: 26009-548. Der Unkostenbeitrag beträgt 50 Mark.

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

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