Zeitung Heute : TAKTIKSCHULE mit Mathias Klappenbach

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Es ist nicht ganz so aussichtslos wie bei dem Versuch, gegen American Footballer in ihren Rüstungen mit einem Leder-Ei unter dem Arm durchzupreschen. Aber mit dem Ball am Fuß durch das Mittelfeld der US-amerikanischen Nationalmannschaft zu laufen, ist ähnlich schwierig. Denn das Team von Trainer Bruce Arena ist vor allem darauf aus, den Gegner vom eigenen Tor fern zu halten, so wie beim Nationalsport American Football die andere Mannschaft nicht die Endzone erreichen darf. Deshalb stehen die Amerikaner sehr massiert im Mittelfeld. So wie beim American Football der Quarterback einen schnellen Läufer mit einem weiten, genauen Pass einsetzt, müssen die Tschechen heute analog dazu das enge Mittelfeld der Amerikaner mit weiten Pässen auf ihren Riesen Jan Koller überbrücken. In ihrer Offensive spielen die USA anders, weil Landon Donovan nicht Passgeber und Empfänger zugleich sein kann. Der beste amerikanische Fußballer ist der Chef im Mittelfeld, stößt aber immer wieder auch in die Spitze vor, weil er zudem fürs Toreschießen zuständig ist. Seine zentrale Position übernehmen dann Mastroeni oder Reyna, zudem rückt Verteidiger Lewis vor. Wenn die Amerikaner nicht mehr in Ballbesitz sind, ziehen sich alle wieder auf ihre Positionen zurück. Und es wird wieder eng.

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