Zeitung Heute : Tanz den Echo

Der Tagesspiegel

Vorhang auf für die Echo-Verleihung! Zum dritten Mal in Berlin und zum elften Mal überhaupt verleiht die Deutsche Phonoakademie ihren Schallplattenpreis. Diesmal ist, wie im Vorjahr, das ICC Schauplatz der glamourösen Show. Doch nicht nur die eigentliche Preisverleihung steht im Zentrum des Interesses, sondern auch die After-Show-Party, die dieses Jahr im Palais am Funkturm mit einem völlig neuen Konzept veranstaltet wird. Was die 3000 Feierwilligen, dort erwarten wird, könnte jede gewohnte Dimension sprengen. 500 Servicekräfte versorgen Prominenz und Partyluder mit 1500 Flaschen Wein und Champagner, 6000 Liter Pils und 9000 Cocktails. Nicht nur die auftretenden Stars werden alle Blicke auf sich ziehen, auch die Laudatorenliste liest sich wie ein Who-is-who der deutschen Partyszene: Enie van de Meiklokjes, Hape Kerkeling, Anastasia Zampounidis, Markus Kavka, Sasha, Heike Makatsch, Oliver Geißen, Nena und, und, und. Beim Echo 2002 können sich Sting, Die Toten Hosen, Alicia Keys, Dido, Sarah Connor, Xavier Naidoo und die No Angels gemeinsam einsingen. Doch die Musikindustrie begann bereits am Mittwochabend, sich zu feiern.

Zum Beispiel bei „Universal“ an der Oberbaumbrücke. Hunderte junge und berufsjunge Menschen aus der Musik- und Unterhaltungsbranche drängten sich vor den Getränketresen, hielten nach wichtigen Leuten, Kontakten, Geschäftspartnern Ausschau. Wer war da schon Klaus Wowereit? Hätte ein Regierender Bürgermeister etwa einen Plattenvertrag anzubieten?

Die deutsche Tochter des Musikkonzerns Universal feierte ihren Umzug von Hamburg nach Berlin. Feierte vorab: Denn der Umbau ihres künftigen Hauses ist gerade erst abgeschlossen, und der Innenausbau beginnt erst in den acht Etagen. Am 1. Juli soll hier die Arbeit beginnen. Knapp 1000 Gäste füllten auf Einladung von Universal-Chef Tim Renner das Erdgeschoss. Darunter auch einige deutsche Tonkünstler wie Rammstein, Jeanette Biedermann oder Paul van Dyk. An einer Bude vor der Tür gab’s – natürlich, so viel wissen sie in Hamburg von Berlin – Currywurst mit Pommes. Also, was sie da so Currywurst nennen: zerschnittene Rostbratwurst. Drinnen spielten Nachwuchsbands. Vielleicht wird hier später einmal auch ein kleiner Club eingerichtet. Wenn die Stimmung dann ähnlich ist wie bei der Umzugsparty, könnte es ganz nett werden.

Ebenfalls im Vorfeld der Echo-Gala stellte BMG im Hotel Four Seasons die in Berlin anwesenden Künstler vor, die BMG unter Vertrag hat: unter anderem die Grammy- und Brit-Award-Preisträgerin Dido, Alicia Keys sowie Größen der deutschen Sangeskunst wie Udo Lindenberg und Peter Maffay und Nicole. Warner Music lud ebenfalls ein - am Mittwoch in das Gemeinschaftshaus der nordischen Botschaften–zu einer Pre-Listening-Party des neuen Albums von A-ha. Das Werk der Norweger heißt „Lifelines“ und erscheint am 29.April. how, oom, joh

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