TATORT BRENNSTELLE : „Zündeln“ fällt auf

Offene Kamine und Kaminöfen als zusätzliche Heizung dürfen nur „gelegentlich“ betrieben werden – das heißt an maximal acht Tagen im Monat für höchstens fünf Stunden. Verfeuert werden darf nur naturbelassenes, stückiges Holz, das ausreichend getrocknet ist (Restfeuchte 15 bis 20 Prozent). In aller Regel muss Brennholz drei Jahre liegen, bevor es verheizt werden kann.

Die – nicht ganz selten praktizierte – Übung, den Kaminofen als eine Art „Müllverbrennungsanlage“ für Hölzer und Papiere aller Art zu betreiben, ist eine zweischneidige Sache. Denn Fachleute wie die Schornsteinfeger können am Zustand der Brennstelle und in der Rauchgasabführung erkennen, wie der Kaminofen befeuert wurde. Im Zweifelsfall werden Rußproben genommen. Die Kontrollen sollen künftig regelmäßig erfolgen. Die Schornsteinfeger sind gehalten, die Besitzer in den richtigen Gebrauch einzuweisen. kdv

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