Zeitung Heute : Teilhaber Frank Otto findet Beteiligungen gut

Für Frank Otto, der zusammen mit dem Künstler-Erben Hans Barlach die "Hamburger Morgenpost" übernimmt, kam der Einstieg ins Mediengeschäft "eher zufällig". Der Musikproduzent und Musiker beteiligte sich 1987 an dem Hamburger Privatfunk "OK Radio" und entwickelte ihn vorübergehend zum führenden Jugend-Radiosender. Mittlerweile ist der 42-Jährige, der als Sohn des Versandhausgründers Werner Otto über ein erhebliches Vermögen verfügt, bundesweit an zahlreichen Hörfunk- und Fernsehsendern beteiligt - darunter am TV-Sender "Hamburg 1", an den Radiostationen "Magic FM Hamburg", "Kiss FM Berlin" und "Delta Radio Kiel". In der Medienszene ist der mit seinen schulterlangen Haaren unkonventionell wirkende Geschäftsmann ein gern gesehener Partygast.

Frank Otto konzentriert seine Beteiligungen auf Deutschland. "Hier kann ich beurteilen, ob den Leuten die Produkte gefallen", verriet er einmal sein Rezept. Im Gegensatz zu den großen Medienkonzernen engagiert sich Otto mit seiner Medienbeteiligungs GmbH vor allem bei Nischensendern in Ballungsräumen wie Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main, Köln und Düsseldorf. Dabei wirft keineswegs jede Beteiligung Gewinne ab. So bemüht sich der ausgebildete Restaurator seit Jahren, seinen Sender "OK" durch immer neue Formate und Namen erfolgreich am Markt neu zu positionieren. Seine Beteiligungen an dem Musik-TV-Kanal "Viva" und "Radio Salü" hat er wieder veräußert. Im Printbereich hält Frank Otto unter anderem Anteile an dem "Infomagazin hamburg pur".

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