Zeitung Heute : Thunfisch-Tagliatelle

Von Renzo Pasolini

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Tagliatelle mit frischem Thunfisch, das ist eine schöne Alternative zu Pasta mit Lachs, was man da heute kriegt, ist oft richtig schrecklich, manchmal ekelhaft. Und der Thunfisch, den man bei Lindenberg zum Beispiel in SushiQualität bekommt, der ist gar nicht so teuer. Sie brauchen auch nur 300 Gramm.

Erst glasieren Sie zwei gewürfelte Schalotten in Olivenöl, braten den gewürfelten Fisch kurz mit an und dann kommt der ganze Rest dazu: ein paar Cherry-Tomaten, auf dem Markt gibt es noch welche, die ganz gut sind – 200 Gramm, würde ich sagen –, eine Knoblauchzehe und dunkle Oliven, 100 Gramm, die müssen Sie nur entsteinen. Das Ganze lassen Sie vier Minuten ziehen, geben noch frisches Basilikum oder Petersilie dazu und löschen mit drei Esslöffeln Weißwein ab. Die Tagliatelle kochen Sie vier, fünf Minuten, lassen sie abtropfen und schwenken sie in der Sauce noch mal kurz durch. Dazu wäre ein Verdicchio aus Marken ideal, der ist sehr aromatisch.

Renzo Pasolini ist Chefkoch im Via Condotti in Berlin

Bei diesem Verdicchio dei Castelli di Jesi Classico würde Harald Martenstein heftig zugreifen: Er duftet nach Blumen – und Quitte. Dazu der günstige Preis: fünf Euro 90! Die Weine vom Gut Sartarelli erfahren im „Gambero Rosso“ hohe Wertschätzung, selbst dieser einfache Classico bekommt stets ein oder zwei Gläser als Auszeichnung. Kein anderer Weißwein passt zu so vielen Gerichten. (Enoteca, Berlin-Wilmersdorf, Ludwigkirchstraße 11, Telefon: 886 799 60)

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