Zeitung Heute : Tipps für den Computer

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Auch wer sich bislang nicht um die Datumsfestigkeit seines privaten Computers gekümmert hat, kann in den letzten Stunden des Jahres noch einiges tun, um zumindest die möglicherweise schlimmsten Folgen des Y2K-Fehlers einzudämmen. An erster Stelle steht die Sicherung wichtiger Daten. Wichtig ist vor allem, die persönlichen Daten - Textverarbeitungs-Dokumente, Datenbanken, Tabellen, Organizer-Daten etc. - auf Datenträger zu ziehen. Wer Homebanking betreibt, sollte nicht die entsprechenden Dateien von Money oder Quicken vergessen, und für Anwender mit regem Mail-Verkehr kann es sinnvoll sein, die in Datenbanken zusammengefassten Archive des Mail-Programms zusätzlich zu sichern. Auch in den Bookmark- oder Favoritenlisten der Internet-Browser steckt zumeist viel Arbeit, die es zu sichern gilt.

Der nächste Schritt auf der Last-Minute-Checkliste ist zumindest für Benutzer von Windows 98 (so sie über einen Zugang zum Internet verfügen), in der Startleiste das Icon für "Windows Update" zu drücken. Nach der Verbindungsaufnahme mit dem Microsoft-Rechner sollten dann zumindest die "Wichtigen Updates" geladen werden, wobei vor allem auf die Jahr-2000-Updates 1 und 2 zu achten ist. Die allerletzte Möglichkeit, sich noch etwas Zeit zu verschaffen, ist das Zurückschalten der Systemzeit. Bei Windows-Rechnern hilft ein Doppelklick auf die Bildschirmuhr rechts unten, danach kann das Jahr zum Beispiel auf 1998 zurückgedreht werden. Da einige datumsabhängige Programme wie zum Beispiel Organizer oder viele Datenbanken nun ebenfalls nicht mehr mit dem richtigen Datum arbeiten, ist dies nur eine vorübergehende Maßnahme.

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