Zeitung Heute : Tipps für Palm Beach County - von individuell bis komplett arrangiert

Anreise: An die Atlantikküste Floridas gibt es eine Fülle von Flugverbindungen. Nach Fort Lauderdale sonnabends ab Berlin mit Condor über Frankfurt am Main. Mit LTU mittwochs und sonnabends über Düsseldorf nach Miami. Mit KLM mittwochs, freitags, sonnabends nach Amsterdam, dort weiter mit Martinair nach Miami.

Ebenfalls nach Miami täglich mit Lufthansa und United Airlines über Rhein-Main oder dienstags bis sonnabends über München, von dort mit Lauda Air. Mit Continental Airlines täglich über Düsseldorf und New York nach Miami. Täglich auch mit Air France über Paris nach Miami. Und wer es schweizerisch mag, fliegt über Zürich, von dort non-stop mit Swiss-air nach Miami, täglich.

Einreise: Deutsche Staatsbürger ohne Sichtvermerk im Pass bekommen bei der Einreise ein Visum, wenn sie in den strengen Augen der Einwanderungsbehörde bestehen. Das ist nicht immer ganz leicht, besonders wenn man den ominösen gelben Strich vor den Schaltern übertritt, bevor die Aufforderung des Stempelgewaltigen erfolgt ist.

Urlaub: Die Reise nach Florida lässt sich technisch auf sehr vielfältige Weise bewerkstelligen. Einfachste Variante: Rundreise bei einem Veranstalter buchen, den Weg zum Flughafen finden - der Rest ist arrangiert. Wer viel von dem Sonnenschein-Staat sehen will, kann im Reisebüro auch den Flug, Mietwagen und vorreservierte Hotels entlang einer individuell ausgewählten Strecke buchen. Natürlich geht es auch ohne Vorbestellung der Hotels, man kann über die Highways schaukeln und dort bleiben, wo es einem gefällt. Außer zu besonderen Feiertagen wird sich immer ein freies Bett in einer ordentlichen Unterkunft finden. Wem die stete Unrast im Urlaub zu viel ist und wer lieber an einem Ort bleiben möchte, steht im Reisebüro vor einer großen Auswahl an Hotels, Motels, Ferienwohnungen oder -häusern.

Hotels: In Palm Beach wird das Verweilen dann unter Umständen doch etwas teurer, zumal wenn man in der Hotel-Legende The Breakers absteigt. Wer sich die rund 300 Dollar pro Nacht für ein schlichtes Doppelzimmer nicht leisten mag oder kann, sollte zumindest ohne Scheu einfach mal einen Blick in die Lobby werfen, im altmodischen Café ein Stück Pie essen, und die Toiletten sind auch einen Besuch wert.

Wen die Geschäfte an der Worth Avenue so fesseln, dass ein Tag in Palm Beach nicht ausreicht, kann weniger mondän, aber nicht unschick auch im Chesterfield Hotel oder im Brazilian Court wohnen. Auch das hat, wie alles in der Stadt, seinen Preis. Hier kosten Doppelzimmer etwa 200 Dollar.

Museen: Viele Urlauber glauben ja, die USA im Allgemeinen und Florida im Besonderen, seien lediglich gigantische Einkaufsstätten. Doch allein in Palm Beach County finden sich eine Fülle durchaus sehenswerter und anspruchsvoller Museen. Eine kleine Auswahl

Als "Tadsch Mahal Nordamerikas" wurde einst die als Whitehall bekannte Villa Henry Flaglers bezeichnet. Heute ist der Bau von 1902 mit seinen 55 Räumen ein Denkmal des wahrhaft Goldenen Zeitalters der USA. Amerikanische Wohnkultur, die man in Ansätzen noch heute in manchem US-Heim findet. Besonders sehenswert im Flagler-Museum ist das Herren-Badezimmer, die Marmorhalle und das "beste" Gästezimmer. In West Palm Beach steht das South Florida Science Museum, ein Wissenschaftsmuseum, das vor allem Kinder anspricht. Es gibt viel anzufassen und auszuprobieren, selbst einen Mini-Tornado darf man erleben.

Das Norton Museum of Art in West Palm Beach beherbergt nach Meinung vieler die wohl bedeutendste Kunstsammlung Floridas. 1941 von Stahlbaron Ralph Norton gegründet, ist die Sammlung heute in drei Hauptbereiche gegliedert: französische Impressionis-ten und Post-Impressionisten, darunter Cézanne, Picasso, Matisse und Gaugin; aus dem 20. Jahrhundert Werke von Edward Hopper, Andy Warhol und Winslow Homer; als dritter Schwerpunkt Artefakten aus China.

Nicht nur für Kinder interessant dürften einige Zoos beziehungsweise sogenannte Safari-Parks in und bei West Palm Beach sein. Etwa der Dreher Park Zoo, wo der vom Aussterben bedrohte Florida-Panther oder Riesenschildkröten zu sehen sind. Im Lion Country Safari können Besucher durch ein 200 Hektar großes Gehege fahren und dabei Löwen, Giraffen und Nashörner beobachten.

In Boca Raton hat 1996 das International Museum of Cartoon Art eröffnet. Mehr als 160 000 Stücke sind hier untergebracht, sie reichen zurück bis ins 18. Jahrhundert, von der politischen Karikatur bis zu Peanuts und Spiderman. Angeschlossen ist, wie könnte es anders sein, das Laughter Center. Hier soll dem Besucher den Zusammenhang von Humor und Wohlbefinden vermitteln. Eigentlich ein Muss für (fast) jeden.

Sportfreunde werden sich in Boca Raton das Sports Immortal Museum nicht entgehen lassen. Mehr als

10 000 Exponate, darunter der Baseball-Schläger des legendären Babe Ruth oder Boxmäntel von Muhammed Ali.

Auskunft: Fremdenverkehrsamt Florida, Schillerstraße 10, 60313 Frankfurt am Main; Telefaxnummer: 069 / 131 06 47. Im Internet zu finden unter: www.flausa.com Die passende Reise von Fides Reisen - Palm Beach

Vom Festland durch das Inlet des Lake Worth getrennt, liegt dieser exklusivste aller Badeorte Floridas auf einer kleinen, langgezogenen Insel im Atlantik. Drei Brücken verbinden das Millionärsparadies mit West Palm Beach. buchbar bis 31.03.2000

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