Zeitung Heute : Tunnelraub: Schon vorher zwei Einbrüche

Berlin - Drei Wochen nach dem spektakulären Einbruch in eine Filiale der Berliner Volksbank gibt es keine Spur zu den Tätern. Die Zahl der Hinweise stieg auf 365 – darunter sollen aber keine direkten Hinweise zu den Tätern sein. Nach Informationen des Tagesspiegels hat es einen weiteren Einbruch in diese Filiale im Bezirk Steglitz gegeben, der bislang nicht bekannt war. Am 26. Januar 2012 hatten Unbekannte ein Fenster aufgehebelt und ein Laptop gestohlen. Wenige Tage später sollen die Täter dann begonnen haben, den 45 Meter langen Tunnel zu graben. Angaben, dass die Täter mit dem Diebstahl des Laptops die Alarmanlage in dem Gebäude testen wollten, wies die Polizei zurück. Ein Zusammenhang sei unwahrscheinlich, werde aber geprüft, hieß es im Landeskriminalamt. Schon 2010 hatte es einen Einbruchsversuch am selben Ort gegeben, der aber bekannt wurde.

Nach Angaben der Berliner Volksbank wird die Bestandsaufnahme der hinterlassenen Gegenstände noch Monate dauern. Dem Vernehmen nach wurden zwei Dutzend Umzugskisten mit Wertgegenständen sichergestellt, die die Täter nicht mitnahmen. Etwa 200 Kunden, deren Schließfächer aufgebrochen wurden, haben sich bei der Bank gemeldet, 100 noch nicht. Wie die Bank mitteilte, soll der Inhalt der nicht aufgebrochenen Schließfächer weitgehend unbeschädigt sein. Die Täter hatten nach der Tat Feuer gelegt, um die Spuren zu verwischen. Der Zeitpunkt für das geplante Verfüllen des Tunnels steht weiterhin nicht fest. Der Tagesspiegel durfte den Bau jetzt besichtigen. Ha

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