Zeitung Heute : Ulrich Tukur, Schauspieler

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Einfach liegen bleiben.

2. Zu Hause: Die kleine Bar zwei Stockwerke tiefer.

3. An Venedig: Die Entdeckung der Langsamkeit.

4. An meinem Leben: ...???

5. An Italien: Die Entdeckung der Leichtigkeit.

6. An Deutschland: Vollkornbrot und Heinrich Heine.

7. An Martin Walser: Seine alemannische Aufrichtigkeit und musikalische Sprachbegabung.

8. Im Kino: Fellini, Bergman, Kärtner, Tati.

9. Im Theater: Das Risiko.

10. Ansonsten...: Saure Kutteln, Zahnseide, Lissabon.

11. Ein Satz, den ich gerne öfter hören würde:

„Heute geht alles aufs Haus!“

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Den Schreck, die schmerzende Wange und den Hinweis, ich hätte schon wieder geschnarcht wie ein Walross.

2. Zu Hause: Das Loch im Dach über der Küche.

3. An Venedig: Maskenläden, Polenta, Vaporettostreiks.

4. An Italien: Sangiovese.

5. An Deutschland: Das Verschwinden der Sprossen aus den Fenstern.

6. An Martin Walser: Seine unglaubliche Produktivität. (Ich hab’s nur auf ein Buch gebracht).

7. Im Kino: Marika Rökk.

8. Im Theater: Formalismus und Videoausspielungen.

9. Ansonsten...: Sport, Windkraftanlagen, Milchreis.

10. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

„Im Grund g’nomme isch des unvernünftig und hat koin Wert.“

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