Zeitung Heute : …UND DER KUCHEN DANACH

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Jahrzehntelang wächst man auf mit Heino und versichert sich, da seien rein gar keine Gemeinsamkeiten. Man hört seine Musik (im Auto der Großeltern) und schaudert. Man sieht die Brille und schüttelt sich. Und jetzt stellt sich raus, man hat eine der wichtigsten Sachen der Welt mit ihm gemein: Nusskuchen. Denn mit Fug und Recht lässt sich behaupten: Heino bäckt den besten. „Hhm, das Meisterstück unseres singenden Bäckers“ steht auf der Packung für „Heino’s HaselNuss-Torte“. Einst, in Düsseldorf-Oberbilk in den 50er Jahren, hat der Meister nämlich das Bäckerhandwerk erlernt. Es ist zwar ein Minikuchen, den die Firma Kuchenmeister da nach Heinos Rezept fabriziert. Aber dafür so, wie er sein soll. Nicht trocken, sondern schön fett, gerade an der Grenze zur Klitschigkeit. Dazu ordentlich Nussstückchen und viele Schokosplitter, all das zusammen aber nicht etwa zu süß oder gar künstlich im Geschmack. Nussig eben. Und drauf eine knackige Schicht Vollmilchcouverture. In Berlin gibt’s das bei Real oder Reichelt für 3,99 Euro. Man kann natürlich auch nach Bad Münstereifel fahren, wo das Heino Rathaus-Café steht. Wer Glück hat, bekommt dann zum Nusskuchen gleich den Künstler serviert. Zwölf Konzerte gibt er da dieses Jahr. Infos: www.heino.de. rcf

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